Wir über uns Entstehung und Aufgaben des Wasserverbandes Mümling In diesem Entwurf sind Maßnahmen untersucht und vorgeschlagen, die sowohl schadbringende Überschwemmungen landwirtschaftlich genutzter Flächen verhüten als auch geschlossene Bebauungsgebiete vor Hochwasser schützen. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Abflussregelung in ihrer wirtschaftlichen Form nur durch eine Kombination von Hochwasserrückhalteanlagen und Gewässerausbaumaßnahmen erfolgen kann. Der erste Verbandsplan sah den Bau von 6 Hochwasserrückhaltebecken und den Ausbau von weiteren Teilen der Mümling vor. Diese große Aufgabe konnte von einer Gemeinde oder Stadt nicht übernommen werden. Als Träger für die Durchführung aller vorgesehenen Maßnahmen wurde daher am 16. April 1970 der Wasserverband Mümling gegründet. Der Verband ist ein Wasser- und Bodenverband, nach dem Wasserverbandsgesetz. Er ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Der Verband hat folgende Aufgaben:
Der Verband kann darüber hinaus auch weitere wasserwirtschaftliche Maßnahmen übernehmen, soweit sie Aufgaben nach dem Wasserverbandsgesetz sein können. Das Niederschlagsgebiet der Mümling erstreckt sich über eine Fläche von 324,91 km². Verbandsmitglieder: Im Jahre 1989 hat der Verbandsvorstand den Auftrag zur Überarbeitung des generellen Entwurfs aus dem Jahre 1968 erteilt. Dieser überarbeitete Verbandsplan soll dem Wasserverband Mümling als Grundlage für die weitere Verbandsarbeit und Unterhaltungstätigkeit dienen. Der überarbeitete Verbandsplan wurde der Hessischen Wasserwirtschaftsverwaltung im Jahre 1994 zur Prüfung und Genehmigung eingereicht. Der Plan sieht vor, auf den weiteren Ausbau der Mümling und die Errichtung weiterer Hochwasserrückhaltebecken in den Mümling Seitentälern zu verzichten. Zur Verbesserung der Hochwassersituation wurde die Aktivierung von 4 Retentionsflächen im Mümlingtal vorgeschlagen. Ferner wurden für die Ortslagen von Mümling-Grumbach und Breuberg-Neustadt örtliche Hochwasserschutzmaßnahmen am Gewässer empfohlen. Zunächst wurden die örtlichen Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt. Sie haben die ersten Bewährungsproben bereits bestanden. Von den empfohlenen Retentionsräumen konnte bisher ein Standort realisiert werden. |